Auch wenn mein Sohn Riccardo nicht in allem wie andere Kinder ist, bin ich doch sehr dankbar, dass ich mich als allein erziehende Mutter ganz bewusst für ihn entschieden habe.
Nach einer mit vielen Komplikationen verbunden Schwangerschaftszeit ist er am 10. Juli 2007 mit einem Notkaiserschnitt auf die Welt gekommen. Die auf seiner gesamten linken Körperseite vorhandene Muskelschwäche wird am deutlichsten im Bereich des Auges sichtbar.
Sein langsames Wachstum und die extremen Gewichtschwankungen hängen mit der Gedeihstörung zusammen, die Riccardo von Geburt an hat. Mit seinen jetzt 16 Monaten wiegt er gerade mal 6.720 Gramm, ist 66 cm groß und damit auf dem Entwicklungsstand eines vergleichbar 11-monatigen Kindes angekommen.
Ein Bereich, der mir leider sehr viele Sorge macht, sind seine Essstörungen, die unseren Alltag erheblich beeinträchtigen.
In seinem jungen Alter war Riccardo schon fünf mal im Krankenhaus, der längste Aufenthalt hat vier Wochen gedauert. Seit dem letzten mal ist eine Störung im Bereich des Darmtraktes dazugekommen, die eine zusätzliche umfangreiche ärztliche Behandlung nach sich gezogen hat.
Leider werden die durch die vielseitigen Behandlungen anfallenden Kosten für die Medikamente, die Fahrtkosten und die Therapie selbst nicht im vollen Umfang von der Krankenkasse übernommen.
Riccardo ist auf Grund seiner gesundheitlichen Zustandes mehr, als so manch anderes Kind, auf seine Mama und ihre Hilfe angewiesen. Deshalb kann ich leider nicht in die Arbeit gehen und für die Kosten, die hier regelmäßig anfallen, selbst aufkommen.
Ich bin dankbar für die Möglichkeit, mich mit Riccardo zusammen, an die Aktion Kaminkehrer wenden zu können.
Könnte Riccardo einen Wunschzettel schreiben, dann würden ganz oben sicherlich die viel zu hohen Therapiekosten stehen, die seiner Mama täglich Sorgen machen.